Die Sierra Nevada

Sierra Nevada im Winter

Die Kulisse Andalusiens wird maßgeblich durch die Sierra Nevada bestimmt. Das bis zu 3.482 Meter hohe Gebirge ist der höchste Gebirgszug der Iberischen Halbinsel und neben Granada sowie Almeria in Andalusien zu Hause. Insgesamt ist dieser Teil der Betischen Kordillere etwa 100 Kilometer lang. Ein Großteil der Sierra Nevada – das so genannte Kerngebiet – ist als Nationalpark geschützt. Der Name der Sierra Nevada – schneebedecktes Gebirge – ist alles andere als frei erfunden. Von November bis Mai wird das Gebirge zumeist von einer puderweißen Schneehaube bedeckt.

Ein beliebtes Gebiet für Wanderungen und Wintersportaktivitäten

Sierra Nevada im Winter Sierra Nevada im Winter

Hat dieser große, hohe und facettenreiche Gebirgszug das Interesse der Urlauber geweckt, bietet die Sierra Nevada zahlreiche Möglichkeiten für ausgiebige Erkundungstouren. Mit dem Fahrzeug lässt sich das Gebirge bis zur Hoya de la Mora auf einer Höhe von etwa 2.500 Metern befahren. Möchten Besucher den Ausflug bis zum Veleta – einem knapp 3.400 Meter hohen Berg – fortsetzen, müssen sie diese Strecke des Nationalparks mit Bussen, mit dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen erreichen. Inmitten des Gebirgszugs lockt der künstlich errichtete Wintersportort Sol y Nieve seine Besucher an. Dieser Ort ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt von Wintersportlern, sondern beherbergt seit geraumer Zeit ebenfalls einen der größten Snowparks aus ganz Europa. Zahlreiche Sportwettbewerbe fanden zudem in den Breiten der Sierra Nevada statt. Von Snowboard-Competitions über Mountainbike-Weltmeisterschaften bis hin zur Alpinen Ski-WM – all diese Sportereignisse zogen in dem Gebirge die Blicke der Öffentlichkeit auf sich.

Laubbäume und Zwergsträucher dominieren die Pflanzenwelt

Blick auf die Sierra Nevada von oben Blick auf die Sierra Nevada

Auf Wanderungen oder Ausflügen mit Skiern dürfen Naturliebhaber einen Blick auf eine Vegetation mit unterschiedlichen mediterranen Pflanzenarten werfen. Immergrüne Laubbäume wie die Steineiche ragen ihre Kronen ebenso der Sonne entgegen wie die Pyrenäen-Eiche. Kastanienhaine sind weitere Vertreter der abwechslungsreichen Flora, die nicht weit entfernt von den Waldkiefern gedeihen. Zwergsträucher wie Wacholder verleihen der Pflanzenwelt der Sierra Nevada kleine Farbtupfer – ebenso wie die alpinen Gräser, die auf den höchsten Erhebungen des Gebirges gedeihen. Pflanzliche Raritäten wie das fleischfressende Fettkraut Pinguicula nevadensis oder der kunterbunte Hauswurz Sempervivum nevadense gedeihen ebenfalls in dem Gebirgszug. Für Hobby-Botaniker ist es sicherlich interessant zu wissen, dass die Sierra Nevada-Kamille eigentlich gar keine Kamille ist. Diese dem Beifuß oder der Edelraute angehörige Pflanze ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Zu viele Sammler verließen die Sierra Nevada mit diesem pflanzlichen Erinnerungsstück, so dass immer weniger dieser Pflanzen gedeihen.

Vögel und Gebirgsziegen sind typische Vertreter der Fauna

Berge der Sierra NevadaBerge der Sierra Nevada

Wanderer sollten sich nicht wundern, wenn sie auf ihren Exkursen durch die Sierra Nevada der Gebirgsziege als typischstem Tier der Region begegnen. Gelegentlich zwitschert es auch von den Bäumen. Sowohl der Steinschmätzer sowie die Alpenbraunelle als auch der Hausrotschwanz, die Alpenkrähe und die Feldlerche sind in diesem Gebirgszug zu Hause.

 

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