Huelva
Ein absolutes Muss ist dabei die gleichnamige Provinzhauptstadt Huelva, die als mittelgroße Stadt ein ganz besonderes Flair ausstrahlt. Mit ihren etwa 146.000 Einwohnern ist sie nicht so groß, dass man sie nicht besichtigen könnte, aber groß genug um wirklich viele Highlights zu bieten. Sehenswert ist beispielsweise das Rathaus, das ein regelmäßiger Bestandteil von Stadtführungen ist und natürlich auch der Hafen als wirtschaftliches und logistisches Zentrum der Provinz. Dabei finden sich aber auch zahlreiche interessante weitere Bauwerke und einige wirklich sehr gute Museen in der Stadt. Wer sich dagegen lieber in der freien Natur aufhält sollte Huelvas „grüne Lunge“ unbedingt kennen lernen. Der Park Moret umfasst ein Gebiet von 17 ha Grundfläche und besitzt zahlreiche öffentliche Grillplätze, die auch von Einheimischen gerne in Anspruch genommen werden. Daneben eignet er sich natürlich bestens für ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge sowie für gemütliche Radtouren. Doch auch dann, wenn man nur ein paar Stunden Ruhe genießen möchte ist man hier bestens aufgehoben. Ebenfalls sehr sehenswert sind natürlich auch die anderen Städte der Provinz, wie zum Beispiel Moguer, Almonte und Isla Cristina, die sich ebenfalls einer großen Beliebtheit erfreuen.
Wer dagegen lieber die landschaftliche Schönheit von Nationalparks kennen lernen möchte, statt in der Stadt ausgedehntes Sightseeing zu betreiben, sollte auf keinen Fall den Nationalpark Coto de Donana oder den Naturpark Sierra de Aracena verpassen. Hier kommen vor allem Wanderer auf ihre Kosten, wobei man nicht unbedingt zu den passionierten Langstreckenwanderern gehören muss. Auch kurze Touren für Genusswanderer ohne große sportliche Ambitionen sind hier leicht auffindbar. Wer noch nie in diesem Gebiet gewesen ist sollte dabei die Chance nutzen an geführten Touren teilzunehmen. Dabei ergibt sich häufig das eine oder andere sehr gute Motiv für Urlaubsfotos und so manches Erlebnis, das im Alleingang unentdeckt geblieben wäre.
Der Nationalpark Coto de Donana gehört zu den bedeutendsten und größten europäischen Naturreservaten. Gleichzeitig ist er das wichtigste spanische Feuchtgebiet. Zu beachten ist allerdings, dass dieser Nationalpark für Besucher nur nach einer vorherigen Anmeldung zugänglich ist. Dabei bietet es sich natürlich an gleich eine geführte Tour zu buchen, damit wirklich die grundlegenden Highlights besichtigt werden können. Selbstverständlich muss es dabei nicht bei einem einmaligen Ausflug bleiben, denn wer Gefallen an der einzigartigen Natur gefunden hat kann sich dabei gleich für eine weitere Tour eintragen lassen.
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