Marbella

Die Stadt Marbella - ein berühmter Badeort

Marbella

Einer der wohl berühmtesten Badeorte der Welt, zumindest aber Europas, ist das an der Costa del Sol gelegene Marbella. Etwa 140.000 Menschen wohnen hier, knapp 40.000 von ihnen sind Ausländer, die einen dauerhaften Wohnsitz in der Stadt unterhalten. Etwa 6.000 britische Staatsbürger sollen es sein, 4.500 Marokkaner, 2.500 Deutsche und 1.200 Niederländer. Die meisten Ausländer arbeiten natürlich im Dienstleistungsgewerbe. Denn der Tourismus ist der mit Abstand stärkste wirtschaftliche Faktor. Der Strand von Marbella ist von Palmen gesäumt und äußerst beliebt, übrigens nicht so sehr bei Spaniern selbst, diese zieht es eher in die kleineren Badeorte. Wobei: „den“ Strand von Marbella gibt es natürlich nicht. Insgesamt sind es 26 Playas, die sich in und um die Stadt herum erstrecken. Die Gegend ist im Übrigen schon in der Steinzeit recht beliebt gewesen, im Umland von Marbella haben Archäologen prähistorische Funde zu Tage gefördert. Später kamen die Phönizier (die die Stadt überhaupt erst begründeten, Marbella war damals ein wichtiger Handelsplatz), die Römer und die Mauren. 1485 schließlich ist der Ort von den Katholischen Königen von Kastilien und Aragon zurückerobert worden. Und ab der Mitte des 20. Jahrhunderts begann Marbella, sich international einen Namen als Ferienort zu machen.

Der Yachthafen Puerto Banús

Puerto Banús in MarbellaDer berühmte Yachthafen Puerto Banús

Das hat schnell dazu geführt, dass auch viele Prominente in den Ort gekommen sind, unter ihnen etwa Aristoteles Onassis, Audrey Hepburn, Sean Connery, Gina Lollobrigida, Brigitte Bardot, Richard Burton und Edward Kennedy. Es ist natürlich nicht überliefert, ob sie sich nur für den Jetset interessiert oder sich auch die erstaunlich vielen Sehenswürdigkeiten angesehen haben. Allein die Yachthäfen der Stadt, der wohl berühmteste ist der Puerto Banús, sowie der Fischerhafen sind beeindruckend. Der Nachbarort San Pedro de Alcantara ist eine ehemalige römische Siedlung („Silniana“), dort kann man antike Mosaiken und Thermalbäder bestaunen. Zudem steht dort die Ruine einer aus dem 4. Jahrhundert stammenden Basilika frühchristlicher Prägung.

Die verwinkelten Gassen von Marbella

Gasse in MarbellaGasse in der Altstadt Marbellas

In Marbella selbst ist es die Altstadt, die mit ihrem Flair bezaubert, in den verwinkelten Gassen gibt es jede Menge netter Bars, Restaurants und Cafés. Bei einem Rundgang durch die Stadt sollte man sich auch unbedingt die Arabische Mauer, das Rathaus (16. Jahrhundert), die Iglesia de la Encarnación und die Plaza de Salvador Dali anschauen. Mit dem Gravurmuseum Museo del Grabado Español Contemporáneo und dem Bonsaimuseum verfügt die Stadt auch über zwei sehenswerte Museen. Wer gemütlich auf dem Boulevard Avenida del Mar flaniert, stößt dort alle paar Meter auf Skulpturen von Dali.

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