Zoos in Andalusien

Zoo in Andalusien

Zweifelsohne ist ein Urlaub in Andalusien ein tierisch schönes Vergnügen. Bereits die Mischung aus Bilderbuchstränden, luxuriösen Hotels und Jahrhunderte alten kulturellen Schätzen ist eine Reise wert. Noch farbenfroher und abwechslungsreicher gestaltet sich der Aufenthalt in Andalusien dank abenteuerlicher Freizeitparks, unter denen die Zoos eine Schlüsselrolle einnehmen. Denn vielfältiger, exotischer und spannender als Zoos in Andalusien können Tierparks nicht sein!

In Fuengirola ist einer der besten Tierparks Spaniens zu Hause

LemurenLemuren Gruppe

Der Zoo in Fuengirola – ebenfalls als Bioparc Fuengirola bezeichnet – ist einer der besten Tierparks aus ganz Spanien. Als Vorzeigezoo gelingt es dieser Anlage, bedeutsame Zuchtprogramme mit einem modernen Zookonzept einschließlich Vergesellschaftungen sowie naturnaher Habitate zu verbinden. Getreu dem Motto „Klasse statt Masse“ distanziert sich der Zoo von einer mannigfaltigen Artenvielfalt und fokussiert sich auf eine tiergerechte Haltung weniger Tierarten in weitläufigen Gehegen. Besucher entdecken damit eine authentische Tieranlage, die die Lebenswelten der tierischen Bewohner 1:1 widerspiegelt. Der unangefochtene Blickfang des Bioparcs Fuengirola ist eine 25 Meter hohe Nachbildung eines Affenbrotbaums. Diese Konstruktion im Lemurengehege ist sogar größer als die Mauern des Zoos und zu einem Wahrzeichen der Zooanlage avanciert. Als eigens erklärter Geozoo ist diese Attraktion in drei naturnah nachempfundene Lebensräume untergliedert: Äquatorialafrika, Südostasien sowie Madagaskar. Dementsprechend separiert der Zoo die Tiere nicht nur nach ihren Arten, sondern nach ihrem geografischen Ursprung.

Eine Augenweide: Ein weißes Tigerpaar

Die im Jahr 2001 eröffnete Tieranlage beherbergt seit 2011 eine besondere Attraktion. Seitdem lebt im Bioparc Fuengirola ein weißes Tigerpärchen aus Sumatra, das von Menschen gezüchtet wurde, um Zoos um eine Attraktion zu bereichern. Diese Tigerart, die in der freien Natur überhaupt nicht vorkommt, ist keine Albino-Rasse. Nunmehr ist der Zoo darum bemüht, das Pärchen zur Zeugung von Nachwuchs zu animieren, damit diese tierische Rarität auch in anderen zoologischen Gärten Einzug halten kann. Wer einen Blick auf die rund 1.300 Tiere der 140 unterschiedlichen Arten werfen möchte, kann das 1,5 Hektar große Gelände täglich ab zehn Uhr betreten. Die Schließzeiten variieren von Monat zu Monat. Erwachsene bezahlen 18 Euro. Für Kinder unter drei Jahren ist der Eintritt frei. Alle anderen Besucher gelangen für 12,50 Euro in den Zoo und die zwei hiesigen Restaurants.

Den Exoten auf der Spur: Im Krokodilpark in Torremolinos

KrokodilKrokodil im Wasser

Faszinierend und Furcht erregend zugleich ist der Anblick der Exoten im Krokodilpark in Torremolinos. Etwa 350 Tiere leben in dieser Tieranlage, dessen bedeutendste Attraktion der „Crocodiles Lake“ ist. Dieser See ist ein im Herzen des Zoos gelegenes Gewässer, in dem 300 Krokodile aller Größen zu Hause sind. Kein Krokodil wie alle anderen ist Paco. Dieses fünf Meter lange und über eine halbe Tonne schwere Prachtexemplar ist das angeblich größte lebendige Nilkrokodil in Europa. An den Krokodilpark ist ein „African Museum“ angegliedert, das über die Entwicklungsgeschichte, Lebensweise sowie aktuelle Lebensräume der Tiere informiert. Weiterhin dürfen Besucher einen Blick auf Videos der Exoten in freier Wildbahn werfen. Weitere Tiere wie Präriehunde, Waschbären, Zwergziegen, verschiedene Entenarten und Emus haben in dem Krokodilpark ebenfalls eine Heimat gefunden. Der Schreckensmoment ist beim Besuch der Cafeteria vorprogrammiert – denn hier wacht ein großer Krokodilschädel über die Besucher. Eine separate Krankenstation sowie Aufzuchtstation sind in dem Zoo ebenfalls vorhanden. Hier erhalten die Besucher die Möglichkeit, ein Babykroko in der Hand zu halten und sich mit dem Tier fotografieren zu lassen. Eintrittspreise variieren zwischen 13 Euro sowie 15,50 Euro. Der Zoo öffnet täglich um zehn Uhr und schließt – je nach Saison – zwischen 17 Uhr und 19 Uhr.

Ein tierisch schönes Abenteuer in Jerez de la Frontera

Ein weiteres tierisches Highlight unter andalusischen Zooanlagen ist der „Zoobotánico“ in Jerez de la Frontera. Dieser Stadtzoo ist von einem artenreichen botanischen Garten des 19. Jahrhunderts umgeben, in dem Besucher mehr als 300 Pflanzenarten sowie über 1.000 Bäume entdecken. Das in den 1950er Jahren gegründete Areal ist einer der älteren Zoos in Andalusien, der jedoch stetig expandiert. Die unbändige Artenvielfalt des Stadtzoos basiert auf aufwändigen Zuchtprogrammen, die vor allem Vögeln unterschiedlichster Herkunft gewidmet sind. Zusätzlich fokussiert sich der Stadtzoo auf die Aufzucht exotischer Tiere sowie der iberischen Fauna. Klassische Zootiere wie Löwen, Giraffen, Flusspferde oder Elefanten sind tierische Publikumslieblinge in der Tieranlage. Ebenso beliebt ist der weiße Tiger. Jeder Besucher des Stadtzoos von Jerez de la Frontera sollte seine Chance nutzen, eine Tour mit der zooeigenen Bahn zu unternehmen. Diese Fahrt vermittelt einen fantastischen Überblick über das gesamte Areal und ist ein besonderes Erlebnis für jeden kleinen und großen Besucher. Für Kinder unter drei Jahren ist der Eintritt frei. Jugendliche bis 13 Jahre und Senioren ab 65 Jahren erhalten zum Preis von 6,20 Euro Zutritt zur Tieranlage. Erwachsene dürfen sich gegen ein Entgelt von zehn Euro auf das tierische Vergnügen einlassen. Von Mai bis September ist der Zoobotánico von zehn Uhr bis 19 Uhr geöffnet. In der verbleibenden Zeit des Jahres schließt der Park bereits eine Stunde eher.

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