Bedeutende Naturräume in Andalusien

Sierra de Cazorla in der Betische Kordillere

Andalusien ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens. Neben Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei ist das Land wirtschaftlich vor allem vom Tourismus abhängig.

Last Minute Flüge nach Andalusien führen Erlebnishungrige zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Sevilla, an die  Grabstätte des Christoph Kolumbus oder auch zu den vielen maurischen Bauwerken. Doch auch mit seinen geographischen Eigenschaften kann Andalusien die Menschen in Faszination versetzen. Mit zu den bedeutendsten Naturräumen gehören hier die Betische Kordillere und das Becken des Guadalquivir.

Karte der Naturraeume in Andalusien Die Naturräume in Andalusien auf der Karte

Die Betische Kordillere

Betische Kordillere Betische Kordillere

Die Betische Kordillere ist ein Gebirgszug, der sich noch über die andalusischen Grenzen hinaus ausdehnt. Mit ihren 600 Kilometern Länge gehört sie mit zu den größten Landschaftszonen des Landes. In ihrem Zentrum befindet sich die Sierra Nevada, auf welcher sich die höchste Erhebung der Iberischen Halbinsel befindet. Die Sierra Nevada gehört in diesem Naturraum mit zu den bekanntesten Gebieten, da hier relativ viel Bergsport betrieben wird. Auch auf den Mulhacén, dem mit 3479 Metern größten Berg, führen viele Routen für Bergsteiger, die niedrige bis sehr hohe Schwierigkeitsgrade aufweisen können. Inzwischen finden sich allerdings entlang des ganzen Gebiets der Betischen Kordillere regelmäßig Wanderer und Bergsteiger ein. Auf Grund der großflächig unberührten und sehr abwechslungsreichen Natur ist dies ein Paradies für alle Hobbysportler und Naturliebhaber. Durch das dort vorherrschende feuchtwarme Klima konnte sich eine Flora und Fauna entwickeln, die von natürlichen Wäldern und Tierarten wie Wildschweinen und circa 140 verschiedenen Vogelarten geprägt ist.

Vorrangig sind hier allerdings die unterschiedlichsten Arten von Gesteinen. Die Betische Kordillere entstand in ungefähr der gleichen Zeit, als auch die Alpen und der Himalaya entstanden. Sie gilt zwar als relativ junges Gebirge, weist aber trotzdem ein sehr  kalk- und fossilienreiches Gestein auf. Dieser Reichtum an Fossilien führte dazu, dass viele Forscher sich in diesem Gebirge niederließen. Durch die große Auswahl an Kalksteinen und versteinerten Lebewesen können die Forscher zahlreiche fundierte Aufschlüsse über die Vergangenheit finden.

Das Becken des Guadalquivir

Becken des Guadalquivir Becken des Guadalquivir

Mit zu den interessantesten Lebensräumen gehören die marismas, die überschwemmten Feuchtgebiete des Guadalquivir-Beckens. Hier sammelt sich Wasser in allen möglichen Formen an: als Fluss, Bach, Lagune, Quellen und Bachlauf. Der 657 Kilometer lange Fluss Guadalquivir trägt allerdings wenig zur regelmäßigen Wasserzufuhr der Feuchtgebiete bei. Diese sind vor allem von den starken Regenfällen von Herbst bis Frühling abhängig. Trotz alledem sind die marismas im Hochsommer völlig ausgetrocknet.
Für Touristen ansprechend sind hier vor allem die atemberaubenden Wanderdünen.  Sie sind 30 Kilometer lang und wachsen durch den stetigen Südwestwind regelmäßig in die Höhe. Hinter den Dünen liegen große Wälder und sumpfiges Marschland. Dort werden alljährlich Millionen von Zugvögeln hingelockt, um auf ihrer Reise von Europa nach Afrika eine Pause einlegen zu können. Wobei einige von ihnen gar nicht erst weiterziehen.

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