Parque Nacional de Doñana

Parque Nacional de Doñana

Etwa 40 Kilometer südöstlich von Huelva, der nah an der portugiesischen Grenze gelegenen Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt der Parque Nacional de Doñana eingebettet zwischen der Küste der Costa de la Luz und dem Hinterland um El Rocío.

Ein Stück südlich dieses kleinen und sehr netten Wallfahrtsortes, der schon allein einen Besuch wert ist mit seinem strahlend weißen Kloster, der Ermita del Rocío, liegt das Zentrum des Nationalparks: El Acebuche. Das ist der Ausgangsort für eine ausgiebige, in jedem Fall aber geführte Tour durch den Park, der auf eigene Faust nicht betreten werden darf, denn das gesamte Gebiet des Parque Nacional de Doñana ist unter Naturschutz gestellt.

Im Parque Nacional de Doñana sind viele seltene Tierarten beheimatet

Sitzbänke im Parque Nacional de DonanaSitzbänke im Parque Nacional de Donana

Warum das so ist, wird bei einem Besuch schnell deutlich. Denn in dem Reservat sind viele seltene Tierarten beheimatet, darunter etwa Luchse, Damwild und viele Arten an Wasservögeln. Auch eine große Zahl von Zugvögeln, die gen Afrika ziehen, halten sich im Spätsommer und Herbst im Park auf. Einige dieser Vogelarten haben sich aufgrund der im Winter auch hier selten niedrigen Temperaturen den Parque Nacional de Doñana komplett als Winterquartier ausgeschaut und verbringen hier die Monate zwischen November und März, um anschließend wieder in nördlichere Gefilde zu ziehen. Der Park gilt als das wichtigste Feuchtgebiet Spaniens, das landschaftlich von flachen und oft überschwemmten Gebieten, den so genannten Marismas, dominiert wird, die der Fluss Guadalquivir hier als Delta geschaffen hat.

Eine Fahrt mit dem Jeep im Parque Nacional de Doñana

Dünen im Parque Nacional de Donana Dünen im Parque Nacional de Donana

Das Betreten des Nationalparks ist, abseits der wenigen, mit Hölzern geschaffenen Fußwege für Gäste, nur den Wildhütern erlaubt. Um dem Reservat ein eigenes Einkommen zu bescheren, beschloss man allerdings vor Jahren, für Besucher Jeep-Safaris zu veranstalten. Die Fahrt mit dem Jeep dauert vier Stunden, und sie lohnt sich in jedem Fall. Denn so kann man alle Vegetationszonen des Parque Nacional de Doñana kennenlernen und – mit ein wenig Glück – viele Tiere in freier Wildbahn sehen, etwa die oben erwähnten Arten, aber auch Wildschweine, Rehe und Wildpferde. Auch riesige Scharen von Flamingos lassen sich im Park meist gut beobachten. Ein Stück von der Küste entfernt geht das Gebiet in eine wüstenähnliche Wanderdünenlandschaft über, bis zu sechs Meter im Jahr wandern diese Sandberge hier. Auch über den einige Kilometer langen und menschenleeren Strand geht die Fahrt mit dem Jeep, lediglich ein paar einsame Fischerhütten gibt es hier. Auf den hölzernen Pfaden im Park trifft man hier und dort auf Pilger, die auf dem Weg zum Kloster in El Rocío sind, da die Pilgerwege tatsächlich mitten durch den Parque Nacional de Doñana hindurchführen.

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