Golfen in Andalusien

Golfen in Andalusien

Andalusien ist die Heimat großartiger Golfplätze, die sich über die gesamte autonome Region verteilen. Tatsächlich ist Andalusien die aufregendste Golfregion des gesamten Landes, die über etwa 70 Golfkurse verfügt. Die Costa del Sol ist die Heimat von etwa 50 hochkarätigen Golfparcours, auf denen ebenfalls zahlreiche prominente Golfer den Schläger schwingen. Die Costa de la Luz beherbergt rund 20 Golfplätze, die bei Anhängern der Sportart ebenfalls sehr beliebt sind. Renommierte und vermutlich einige der besten Golfplätze des Landes verfügen über Handicap-Begrenzungen, deren Höchstgrenze sich bei Herren auf ein Handicap 24 beläuft. Für Golfspielerinnen wird die Handicap-Höchstgrenze großzügiger festgelegt. Allerdings wird ein Handicap zwischen 30 und 28 vorausgesetzt. Des Weiteren sind in Andalusien ebenfalls Golfplätze vorhanden, auf denen keine Handicap-Begrenzung vorausgesetzt wird. Die Greenfee ist mit Gebühren auf deutschen Golfplätzen vergleichbar. Jedoch müssen Golfspieler auf den renommiertesten Golfplätzen Andalusiens mit einem Betrag von mehr als 200 Euro pro Runde rechnen.

Das Valle del Este Golf Resort ist einer der schönsten Golfparcours Andalusiens

Im nordöstlichen Teil Andalusiens befindet sich in Vera nahe Garrucha mit dem Valle del Este Golf Resort einer der schönsten Golfplätze Andalusiens. Dieser etwas hügelige Parcours mit seinen Wasserhindernissen ist ein Werk des Architekten José Canales, der dieses anspruchsvolle Gelände entworfen hatte. Im Jahr 2002 öffnete diese Golfanlage ihre Tore, um heute ein Spiel inmitten karger Wüstenlandschaften sowie schroffer Felsformationen zu ermöglichen. Saftig-grüne Fairways, Palmen und Kakteen bilden auf diesem Golfplatz ein abwechslungsreiches Miteinander, auf dem Bahn zwölf aufgrund ihres fantastischen Designs sowie der sensationellen Aussicht das Highlight des Parcours ist. Wer auf dieser Golfanlage nicht strategisch agiert, entdeckt seinen Ball zumeist zwischen Sand, Steinen und Felsen. Der Par-71-Platz verspricht ein grenzenloses Spielvergnügen für Golfer sämtlicher Spielstärken. Einzige Voraussetzung für diesen Spaß am Spiel: Ein Handicap 36 ist für ein Betreten des Golfplatzes notwendig.

Marbella Golf & Country Club: Wellige Fairways und hügeliges Gelände

Ein weiterer empfehlenswerter Hotspot für Golfspieler ist der 1990 von dem Architekten Robert T. Jones kreierte Golfparcours des Marbella Golf & Country Clubs. Eigenheiten dieser hinter Marbella gelegenen Golfanlage bestehen in dem extrem hügeligen Gelände sowie den welligen Fairways. Um in dieser anspruchsvollen Golfanlage den Schläger zu schwingen, ist eine gute Kondition erforderlich. Deutliches Erholungspotential versprechen der fantastische Panoramablick auf Marbella und eine kleine Erfrischung auf der Terrasse des Clubhauses.

Club de Golf Valderrama: Der vermeintlich beste Golfplatz Europas

Der beste Golfplatz in Europa – der Club de Golf Valderrama – ist auf einer Reise nach Andalusien ein absolutes Muss für Anhänger des Golfsports. Dieses von Robert Trend Jones sen. entworfene Terrain ist ein im Jahr 1974 eröffneter Parcours, in den Jahrhunderte alte Korkeichen integriert sind. Diese Noblesse des Golfsports diente in den 1980er und 1990er Jahren sowie von 2002 bis 2008 als Schauplatz der Volvo Masters. Weiterhin wurden bereits der Ryder Cup sowie die AMEX World Championships auf dieser Golfanlage ausgetragen. Bereits aufgrund dieser Ereignisse ist es für viele Golfspieler ein Erlebnis, einmal auf diesem Platz sein Können unter Beweis zu stellen. Allerdings müssen Aktivurlauber für ein Greenfee etwa 300 Euro entrichten, um auf diesem Golfparcours zu agieren, auf dem der namhafte Tiger Woods bereits als Sieger hervorgegangen ist.

Montemedio Golf & Country Club in Vejer de la Frontera: Ein Golfspiel auf einem der natürlichsten Golfparcours in Andalusien

Wesentlich kostengünstiger ist ein Golfspiel auf dem Montemedio Golf & Country Club in Vejer de la Frontera. Dieses nahe Cádiz befindliche Golfareal ist ein Meisterwerk des Architekten Alejandro Maldonaldo, der mit dieser Anlage einen der natürlichsten und schönsten Golfplätze Spaniens erschaffen hat. Dieser Golfparcours ist gesäumt von uralten Eichen, sattgrünen Pinien, kleinen Oasen der Ruhe sowie wilden Olivenbäumen. Allerdings stellt auch dieser Golfplatz seine Besucher vor besondere Herausforderungen. Der hügelige Platz bedarf einer guten Kondition. Zudem müssen sich Spieler niedrigem Handicap auf schwierige Windverhältnisse sowie anspruchsvolle Höhen- und Schräglagen einstellen.

In der Region zwischen Málaga sowie Marbella sind mehrere Golfplätze gelegen, die sich allesamt in einer Preiskategorie um etwa 60 Euro einreihen.

Capobino Golf in Marbella

Einer dieser Golfparcours ist der zur Jahrtausendwende eröffnete Capobino Golf in Marbella, der eine gute Kondition bei Golfsportlern voraussetzt. Die steilen Bahnen dieses hügeligen Parcours fallen zusätzlich ab. Zudem sind die Greens dieser Golfanlage verhältnismäßig schnell. Für all diese Mühen werden Besucher dieses Golfplatzes dennoch belohnt – mit einem mitreißenden Ausblick auf das Mittelmeer.

Der Golfplatz Parador de Málaga

Bevorzugen Golfspieler einen einfachen Golfparcours inmitten einer ebenen Landschaft, ist der Golfplatz Parador de Málaga genau der Richtige. Dieser in Guadalmar gelegene Kurs ist mit einer bewegten Vergangenheit verbunden – schließlich wurde diese Anlage im Jahr 1925 als erster Golfplatz an der Costa del Sol von der königlichen Familie eingeweiht. Mit einer Lage vis-á-vis zum Mittelmeer erweist sich diese etablierte Park- und Lagunenlandschaft als besonders reizvolles Terrain.

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